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75 JAHRE

 

BKG Architekten feiern 75 Jahre! Kommen Sie mit auf Spurensuche

Im Jahr 1951 begann die Geschichte von BKG Architekten. Ein guter Grund, im Jahr 2026 das 75-jährige Jubiläum zu feiern. Wir lassen unsere Vergangenheit aufleben und nehmen Sie mit auf eine spannende Spurensuche, die Sie Schritt für Schritt bis in die Gegenwart führt.

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St.Konrad – Auftakt zu einer langjährigen Zusammenarbeit

Mit der Sanierung des Pfarreizentrums (aus der Feder von Architekt Ferdinand Pfammatter)) und des markanten Kirchturms begann für die BKG Architekten 2004 eine langjährige Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde St.Konrad in Zürich-Albisrieden. Was als umfassende Erneuerung eines stark genutzten Begegnungsortes startete, entwickelte sich über die Jahre zu einer Reihe anspruchsvoller Bauprojekte. Im Zentrum standen dabei der Werterhalt der bestehenden Bausubstanz, die Modernisierung der Gebäude sowie die Sicherstellung eines ununterbrochenen Betriebs während sämtlicher Bauphasen.

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Den Auftakt bildete die etappenweise Sanierung von Kirche, Pfarreizentrum und Kirchturm. Über drei Jahre hinweg wurden jeweils zwischen Pfingsten und Advent umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt. Neben dem Ersatz der Sanitär- und Aufzugsanlagen sowie der Erneuerung der Fenster und Parkettböden entstanden hindernisfreie Zugänge und moderne Sanitäranlagen. Gleichzeitig wurden die Kanalisation und Teile der Haustechnik erneuert sowie der Brandschutz den aktuellen Anforderungen angepasst. Der filigrane Kirchturm wurde statisch verstärkt, die Betonkonstruktion instandgesetzt und der Kirchenplatz neu gestaltet. Durch die Aufwertung der Aussenräume erhielt das Zentrum eine neue Aufenthaltsqualität, ohne seinen gewachsenen Charakter zu verlieren.

Die erfolgreiche Umsetzung der ersten Etappen bildete die Grundlage für zahlreiche weitere Bauvorhaben. Es folgten die Sanierung und Aufstockung eines Wohngebäudes mit zusätzlichem Wohnraum, energetische Erneuerungen sowie weitere bauliche und technische Modernisierungen auf dem gesamten Areal. Einen besonderen Meilenstein stellte die Integration einer Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach dar. Aufgrund der geringen Dachneigung entwickelten BKG Architekten mit den Spezialisten eine Unterkonstruktion, welche die Solarpaneele harmonisch in die bestehende Dachlandschaft einbindet. Mit dieser zukunftsweisenden Lösung leistete St.Konrad frühzeitig einen aktiven Beitrag zu den Klimazielen 2030. Die langjährige Zusammenarbeit zeigt eindrücklich, wie sich denkmalpflegerische Anforderungen, moderne Gebäudetechnik und die Bedürfnisse eines lebendigen Quartierzentrums nachhaltig miteinander verbinden lassen.


Altbewährtes im neuen Glanz – Sanierung der Dolderbahn

Die Dolderbahn gehört zu den bekanntesten Bahnen Zürichs und prägt seit über 130 Jahren die Verbindung zwischen dem Römerhof und dem Dolder. Ursprünglich wurde sie 1894 als Drahtseilbahn zum damaligen Waldhaus Dolder eröffnet. Mit dem Umbau zur Zahnradbahn im Jahr 1973 erhielt sie ihre heutige Streckenführung bis zum Dolder Grand Hotel. Nach rund drei Jahrzehnten intensiven Betriebs stand 2004 eine umfassende Erneuerung der Infrastruktur an. Die BKG Architekten begleiteten die Sanierung der Haltestellen und leisteten damit einen Beitrag zum Erhalt dieses bedeutenden Zürcher Verkehrsbauwerks.

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Parallel zur Gesamterneuerung des Trasses und des Schienenmaterials wurden die Fahrzeuge sowie sämtliche Haltestellen behutsam modernisiert. Ziel war es, den charakteristischen Auftritt der Dolderbahn zu bewahren und gleichzeitig den heutigen Anforderungen an Funktionalität und Langlebigkeit gerecht zu werden. Die bestehenden Gumminoppenbeläge wichen einem robusten anthrazitfarbenen Industrieboden, Türen, Fensterrahmen und Schaukästen erhielten eine einheitliche Farbgestaltung und das Mobiliar wurde erneuert. Leuchtstehlen mit Dolderbahn-Logo wurden speziell für die jeweilige Station entworfen und verleihen den Stationen ein zeitgemässes Erscheinungsbild. Besondere Details wie das eingelassene Hottinger Wappen im Boden der Station Römerhof oder die Wappen an den Brüstungen der Haltestelle Dolder unterstreichen den lokalen Bezug.
Die Herausforderung bestand darin, historische Identität und moderne Infrastruktur sorgfältig miteinander zu verbinden. Statt den Charakter der traditionsreichen Bahn zu verändern, wurden Materialien, Oberflächen und Gestaltungselemente gezielt erneuert und aufeinander abgestimmt. So präsentiert sich die Dolderbahn bis heute in einem zeitgemässen Erscheinungsbild, ohne ihre Geschichte zu verlieren – ein gelungenes Beispiel dafür, wie bestehende Verkehrsbauten mit Respekt vor ihrer Vergangenheit nachhaltig weiterentwickelt werden können.


Die Jahrtausendwechsel brachte Unsicherheiten, aber auch interessante Projekte

Kaum hatten die BKG Architekten ihre CAD-Anlagen neu organisiert, schon kamen die nächsten Befürchtungen auf: Der bevorstehende Jahrtausendwechsel 1999/2000 versetzte viele Unternehmen in einen sanften Angstzustand. BKG war vorbereitet und wusste, dass die eingesetzten Softwaresysteme rechtzeitig angepasst werden mussten. Noch spannender als die Diskussionen rund um den Millennium-Bug waren jedoch die Projekte, welche die Architekten in dieser Zeit beschäftigten. Das Spektrum reichte von Wohnüberbauungen in Zürich und Herrliberg bis zu anspruchsvollen Geschäfts- und Institutsbauten in Winterthur und Dübendorf.

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Ein bedeutendes Projekt war die Wohnüberbauung Rautihalde in Zürich. Die bestehende Siedlung sollte an die veränderten Anforderungen des urbanen Wohnens angepasst werden, ohne ihren Charakter zu verlieren. Durch gezielte Erweiterungen, neue Wohnungsgrundrisse und eine moderne Fassadengestaltung entstand eine zeitgemässe Überbauung mit deutlich höherer Wohnqualität.

In Herrliberg realisierte BKG acht Terrassenhäuser und ein Einfamilienhaus an bester Aussichtslage. Die Gebäude wurden sorgfältig in die Hanglandschaft eingebettet und konsequent auf den Blick über den Zürichsee ausgerichtet. Grosszügige Terrassen und helle Wohnräume verliehen den Häusern einen exklusiven Charakter.

Mit dem Neubau des Geschäftshauses an der Archstrasse in Winterthur gewann BKG einen Gestaltungswettbewerb des Milchverbandes Winterthur. Direkt beim Hauptbahnhof entstand ein modernes Büro- und Geschäftshaus, das eine städtebauliche Lücke schloss und dem Quartier neue Impulse verlieh.

Eine besondere Aufgabe stellte die Erweiterung des Fliegerärztlichen Instituts (FAI/AMC) in Dübendorf dar. Ziel war es, die Betriebsabläufe zu optimieren und gleichzeitig flexible Räumlichkeiten für zukünftige Nutzungen zu schaffen. Die Arbeiten umfassten sowohl einen Neubau als auch die umfassende Modernisierung des bestehenden Institutsgebäudes.

Die Jahrtausendwende brachte für BKG somit weit mehr als technische Herausforderungen. Sie markierte eine Zeit vielfältiger Bauaufgaben, die exemplarisch zeigen, wie breit das Tätigkeitsfeld der Architekten damals bereits aufgestellt war.


Hammergut Cham – Modernisierung mit Respekt vor der Geschichte

Historisches gefunden – einfach der Hammer! Wortwörtlich «Hammer»: der ehemalige Direktionssitz der Papierfabrik Cham. Von 1985 bis 1992 waren die BKG Architekten aktiv am Umbau des historischen Herrschaftssitzes beteiligt.

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Zunächst mit einem Projekt für das Wohnhaus, später auch mit der Ausführungsplanung und Bauleitung beim Um- und Ausbau der gesamten Pferde- und Ponyställe. Sämtliche Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Ziel war es, den historischen Charakter der Gebäude zu erhalten und gleichzeitig eine zeitgemässe Nutzung zu ermöglichen – eine Aufgabe, die bis heute typisch für die Haltung von BKG gegenüber historischer Bausubstanz ist.

Der «Hammer» in Cham blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nach dem Verkauf des Anwesens an eine private Bauherrschaft im Jahr 1984 begleiteten die BKG Architekten den Gebäudekomplex über Jahrzehnte hinweg – vom kompletten Umbau bis zur Planung und Überwachung der laufenden Unterhaltsarbeiten bis Ende 2014. Besonders eindrücklich war der Umbau der Stallungen: In den historischen Gebäuden entstanden neun moderne, dem heutigen Tierschutzgesetz entsprechende Pferdeboxen mit Auslaufflächen. Bestehende Gebäudeteile wurden sorgfältig integriert und weiterentwickelt. Im ehemaligen Ponystall entstanden zusätzliche Pferdeboxen, frühere Nebenräume wurden zu Waschplatz und Pferde-Solarium umfunktioniert. Das denkmalgeschützte Erscheinungsbild blieb dabei vollständig erhalten.

2013 stand BKG Architekten erneut auf dem Bauplatz. Der neue Eigentümer plante den Umbau der Villa zu einem luxuriösen Wohnobjekt für zwei Personen – ausgestattet mit modernster Gebäudeautomation. Dafür wurde das Obergeschoss bis auf den Rohbau zurückgebaut und komplett neu organisiert. Aus mehreren Wohnungen entstanden grosszügige Wohn-, Schlaf- und Wellnessbereiche mit Sauna, Ankleide und Kaminzimmer. Auch das Dachgeschoss erhielt eine neue Funktion und wurde zur Büro- und Besprechungsetage umgebaut. Historische Elemente blieben erhalten, wurden neu interpretiert und mit moderner Architektur kombiniert. Für BKG war das Hammergut damit weit mehr als ein einzelnes Projekt – vielmehr eine jahrzehntelange Begleitung eines aussergewöhnlichen historischen Ortes.

Weitere Infos und Details finden sich hier –

  • Neun moderne Pferdeställe auf historischem Grund / BKG 2015  
  • Modernes Wohnen in historischen Gemäuern / BKG 2017

 


Creed Kuenzle – Interviewpartner der Schweiz. Handelszeitung als Industriearchitekt

Creed Kuenzle wurde 1978, in der Rolle als Industriearchitekt anlässlich der Publikation des Neubaus von Otto Fischer AG interviewt. Seine Aussagen auch 50 Jahre später und aus heutiger Perspektive noch interessant. Einige Auszüge aus dem Interview aus der Schweizer Handelszeitung wollen wir gerne veröffentlichen.

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Was macht ein Industriearchitekt bei einem rund 50% geschrumpften Bauvolumen im Bereich des industriell-gewerblichen Baus?
C. Kuenzle: Er passt sich an, indem er die Kapazität seines Büros auf die veränderte wirtschaftliche Lage ausrichtet. Aus unserer Sicht durfte die optimale Grösse für ein Architekturbüro, das sich zu einem wesentlichen Teil mit Industriebau beschäftigt, auf längere Zeit zwischen 15 und 20 Mitarbeitern liegen. Während des Bau-Booms beschäftigten wir die doppelte Zahl.

Hat sich diese Trendwende auf den Beruf des Architekten ausgewirkt?
C. Kuenzle: Ich glaube schon. Man hat wieder realisiert, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. In Zukunft werden die Bauherren noch vermehrt auf Kosten und Termine, also auf die Wirtschaftlichkeit, achten müssen. Wer als Architekt bestehen will, muss sehr diszipliniert arbeiten.

In welchem Ausmass bedarf es für den Architekten Kenntnisse über industrielle Arbeitsläufe und wie beschafft er sich diese Grundlagen?
C. Kuenzle: Diese Kenntnisse werden in erster Linie durch Erfahrungen erworben. Es ist nicht möglich, einen anspruchsvollen Industriebau durchzuführen, ohne sich vorher mit dem Produktionsprozess im Detail auseinandergesetzt zu haben. Das braucht Offenheit und die Bereitschaft, immer wieder etwas Neues zu lernen.

Was sind weitre Herausforderungen bei Industriebauten?
C. Kuenzle: Es kommen laufend neue oder andere Materialien auf den Markt, von denen die Langzeiteigenschaften nicht bekannt sind. Anderseits tauchen von der Produktionsseite her immer wieder Anforderungen auf, die mit herkömmlichen Materialien kaum lösbar sind. Diese Probleme sind für den Architekten so neu, dass er den Mut haben muss, Spezialisten beizuziehen, welche diese Fachgebiete beherrschen. Dazu kommt ein weiteres: Vorschriften und Gesetze, insbesondere im Bereich des Immissions- und Umweltschutzes, sind mit dem Druck der Öffentlichkeit zunehmend schärfer gefasst worden, und es ist heute kaum mehr möglich, mit herkömmlichen Mitteln die verlangten Werte konstruktiv sicherzustellen und gleichzeitig einen vernünftigen Kostenrahmen einzuhalten.

Wie würden Sie, rückblickend auf die letzten Jahre, die Entwicklung des Architektenberuf bewerten?
C. Kuenzle: Positiv: Das Verständnis dafür, dass Bauherr und Architekt als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten und dass dazu geeignete Organisationsformen geschaffen werden müssen, ist gewachsen.
Negativ: Die Flut von Gesetzen und Vorschriften, die das Bauen immer mehr einengen, sodass in der Schweiz der grosse architektonische Wurf kaum mehr realisierbar ist; diesen kann man beinahe nur noch im Ausland verwirklichen.

 


Der Moment in dem aus drei Buchstaben ein Name entstand

Manchmal beginnt eine neue Phase mit einem handfesten Beweisstück. Ein Amboss, schwer und massiv, steht bis heute im Eingangsbereich. Übergeben wurde er 1967 am Aufrichtefest der Produktionshallen der Bauer AG in Rümlang – im Volksmund besser bekannt als KABA. Die Zusammenarbeit hatte bereits 1963 ihren Anfang genommen. Ein Geschenk als Symbol für Vertrauen, Beständigkeit und industrielle Dimensionen. Zufall? Wohl kaum.

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Parallel dazu weitet sich der Wirkungskreis aus. In Dielsdorf realisieren Creed Kuenzle und Peter J. Moser für die MOTAG ein Automobilzentrum. 1969 wird dort das erste BMW-Importcenter eröffnet. Ein Meilenstein – nicht nur architektonisch, sondern auch wirtschaftlich. Dass sich an derselben Adresse bis heute das BMW-Headquarter Schweiz befindet, spricht für Weitsicht. War hier bereits der strategische Blick der kommenden Jahre erkennbar?

Und dann verdichtet sich die personelle Konstellation entscheidend. 1970 tritt Hans Gerber in das Unternehmen ein. Neue Impulse, neue Dynamik. Wenig später ergänzt Dr. Jürg Bühler das Team – doch die Weichen werden bereits in dieser Phase gestellt. Drei Persönlichkeiten prägen fortan Identität und Richtung. Aus ihren Anfangsbuchstaben entsteht der Name, der bis heute Bestand hat: Bühler, Kuenzle, Gerber – BKG.
Noch 1970 erfolgt die Umwandlung in die BKG Architekten AG. Eine formale Anpassung? Oder der bewusste Schritt in eine neue Ära?

Die Spuren werden klarer – doch das Gesamtbild ist noch nicht vollständig.


Neue Räume, neue Zeichen – Spuren der Jahre 1964–1969

Mit dem Umzug an den Münchsteig 10 beginnt Mitte der 1960er-Jahre eine neue Phase. Mehr Raum bedeutet mehr Möglichkeiten – und die werden genutzt. Rund um Zürich entstehen besondere Wohnbauten: ein Landhaus in Opfikon, ein Wohnhaus in Herrliberg. Parallel dazu wagt man sich an erste Gewerbe- und Industriebauten, beteiligt sich an Wettbewerben und stellt sich zunehmend komplexeren Aufgaben. Wird hier bereits die Handschrift sichtbar, die das Büro prägen soll?

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Auch abseits der Baustellen setzen die Architekten Zeichen. Während andere ihre Weihnachtskarten traditionell im Dezember verschicken, wählen sie 1966 bewusst den Jahresanfang für ihre Gratulationen. Ein kleiner Regelbruch – oder ein Statement? Was zunächst stark architektonisch geprägt ist, entwickelt sich über die Jahre zu einer eigenständigen Neujahrskarten-Tradition.
1968 folgt die Teilnahme am Wettbewerb „Zum Raben“ für ein Geschäftshaus am Hechtplatz/Schifflände in Zürich. 84 Büros stellen sich den städtebaulichen Vorgaben am Limmatquai. Ein weiterer Schritt in die Öffentlichkeit – mit welchem Ergebnis?

Und dann ist da noch das Zeichen im Logo, das das Unternehmen seit 1951 begleitet: ein Icon, dessen Ursprung mündlich überliefert wurde. Dafür stand das griechische «Phi», Sinnbild des Goldenen Schnitts, Pate! Die beiden Anfangsbuchstaben der Architekten Creed und Peter – also CP – wurden in kreativer Weise übereinandergelegt und auf künstlerische Sicht als «Phi» interpretiert. Intern wird das Icon auch liebevoll «Zwetschge» genannt. Zufall, Mythos oder bewusste Geometrie?

Die Spur führt weiter.


Akten zu 75 Jahre BKG geöffnet: Der Anfang einer Architekturgeschichte

Das Jubiläum der BKG Architekten ist kein Rückblick, sondern eine Spurensicherung. Zum 75-jährigen Bestehen öffnen die BKG Architekten ihre Akten und laden zu einer Reise ein – vom ersten Tatort bis in die Gegenwart. Alles begann Anfang der 1950er-Jahre in Zürich. 1951, in einer Zeit des Aufbruchs, gründete Architekt Peter J. Moser ein eigenes Büro. Still, aber entschlossen setzte er damit den ersten Meilenstein einer Geschichte, die sich fortan Stein für Stein aufbaute.

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Die frühen Jahre waren geprägt von Wettbewerben, Projektvorschlägen und wachsendem Selbstvertrauen. Entwürfe entstanden, wurden diskutiert, verworfen, neu gedacht – und erneut erfolgreich eingereicht. Zur Zeit der legendären Seegfrörni von 1963 betrat eine zweite prägende Persönlichkeit die Bühne: Creed Kuenzle. Zwei Köpfe, zwei Haltungen. Zeitzeugen berichten von intensivem Ideenaustausch, von Reibung und gegenseitiger Herausforderung – immer mit dem Ziel, Projekte noch überzeugender zu machen. Auf einzelnen Projektunterlagen fanden sich mit Augenzwinkern Randnotizen wie: «… das ‹vermoserte› Projekt». Zufall oder kreativer Fingerabdruck?

Trotz – oder gerade wegen – dieser Spannung stellte sich der Erfolg rasch ein. Bilder früherer Bauprojekte und Wettbewerbsteilnahmen zeigen, wie sich das Büro etablierte. Doch um welche Projekte handelte es sich genau? Welche Entwürfe schafften den Durchbruch, welche blieben im Archiv? Wir werden es lüften.

1964 folgt ein entscheidender Szenenwechsel: Münchsteig 10 in Zürich. Eine Villa im Seefeld-Quartier wird zum neuen Hauptquartier. Mehr Platz, mehr Möglichkeiten, mehr Zukunft. Was damals noch niemand wusste: Über 60 Jahre lang bleibt diese Adresse der feste Ausgangspunkt der BKG Architekten. Warum dieser Ort so lange Bestand hatte – und weshalb er Jahrzehnte später verlassen wurde?

Die Recherchen laufen. Fortsetzung folgt.


BKG Architekten AG
Münchhaldenstrasse 21
CH-8008 Zürich

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